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Typ 1 -> UO 100 - 600 W-ST/LE (low energy)

Umkehrosmoseanlagen von LEYCO mit Drehschieberkreiselpumpe sind Standardanlagen zur Herstellung von Reinstwasser höchster Qualität, abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse.

Die Anlagen sind komplett anschlussfertig montiert. Am Aufstellort muss lediglich der Anschluss des Rohwassereingangs sowie des Permeat- und Konzentratausgangs vorgenommen werden.

Eine gut zugängliche und übersichtliche Anordnung der Elemente ermöglicht eine einfache Bedienung und Wartung.

Ausstattung und Funktionen

Mehr Produktdetails

  • Standgerät mit Stellfüßen
  • Wandgerät Montage Aufhängevorrichtung
  • Alu-Rahmen in offener Bauweise
  • Feinfilter 5" und 10", 5 μm im Rohwassereingang
  • Elektromagnetventil im Rohwassereingang
  • Druckwächter als Trockenlaufschutz für die HD-Pumpe
  • Manometer zur Überwachung des Vor- und Arbeitsdrucks
  • Drehschieberkreiselpumpe
  • UO-Modulblock
  • Durchflussmesser für Konzentrat und Permeat
  • Druckregulierbaugruppe
  • Elektromagnetventil für automatische Spülung
  • Verrohrung mit Armaturen in PVC und PA
  • Mikroprozessorsteuerung zum vollautomatischen Betrieb der Anlage; mit Leitfähigkeitsmessung, Klartextanzeige des Betriebsmodus, frei einstellbare Grenzwerte, Niveau-Steuerung, Intervallspülung gegen Stillstandsverkeimung, zentrale Leittechnik

Optional:

  • Steckkarte mit 1x Eingang, 2x Ausgang
Technische Daten

Technische Daten

Technische Daten

Modell   UO 100  UO 150  UO 300  UO 500  UO 600 
    W-ST/LE W-ST/LE W-ST/LE W-ST/LE W-ST/LE
Artikelnummer Standanlage   500902 500903 500802 500904 500901
             
Permeat-Leistung bei 15°C L/h 100 150 300 500 600
Max. Betriebsdruck bar 13,5
Max. Betriebstemperatur °C 40        
Elektrische Anschlussleistung kW 0,37 0,37 0,55 0,55 0,55
Elektroanschluss V/Hz 230/50
Eingangsdruck bar 3-4
Vorfilter 5" (UO100+150) und 10" µm 5
Max. Salzgehalt im Rohwasser mg/L 1000
Salzrückhalt (NaCL) erwartet % 98
Ausbeute % 80
ph-Wert bei Betrieb   2-11
zulässiger Gehalt an freiem Chlor mg/L 0,1
maximaler Zulauf Kolloid Index   3
Abmessungen (HxBxT) cm 1100x700x490
Gewicht kg 80 80 90 95 100

Infobox

Funktionsprinzip der Umkehrosmose

Osmose

Der Vorgang der Osmose läuft ab, wenn zwei Flüssigkeiten mit unterschiedlicher Konzentration durch eine für Wasser durchlässige, jedoch für im Wasser gelöste sowie ungelöste Stoffe undurchlässige Membran voneinander getrennt sind. Folgender Effekt kann beobachtet werden: Durch Diffusion wird versucht, den Konzentrationsunterschied der beiden Lösungen auszugleichen. Dies erfolgt dadurch, dass Lösungsmittelmoleküle (Wasser) durch die semipermeable Membran von der Lösung niedriger Konzentration in den Raum der Lösung der höheren Konzentration eindringen, um diese zu verdünnen. Eine gleichmäßige Verteilung der Teilchen der gelösten bzw. ungelösten Stoffe kann nicht erfolgen, da diese zu groß sind und somit die Membran nicht passieren können.

 

Osmotischer Druck

Es diffundieren solange Lösungsmittelmoleküle (Wasser) durch die Membran von der Flüssigkeit mit der niedrigeren Konzentration in die Flüssigkeit mit der höheren Konzentration, bis sich ein Konzentrationsgleichgewicht eingestellt hat. Der daraus resultierende Höhenunterschied der beiden Flüssigkeitsspiegel bewirkt einen Druckunterschied, der als osmotischer Druck bezeichnet wird. Osmotische Vorgänge spielen in der Natur eine überaus große Rolle. Die Wasseraufnahme durch die Pflanzenwurzeln oder der Flüssigkeitsaustausch in den Körperzellen etc. wird durch Osmose bewirkt. Zur Lösung technischer Problemstellungen im Bereich der Wasseraufbereitung nimmt sich der Mensch die Natur als Vorbild und nutzt das Prinzip der Osmose.

 

Umgekehrte Osmose

Durch Osmose kann man nicht nur ein Konzentrationsgefälle ausgleichen, es ist auch möglich, wie beispielsweise bei der Meerwasseraufbereitung, eine Flüssigkeit fast vollständig zu entsalzen. Gibt man auf die Flüssigkeit mit der höheren Konzentration einen Überdruck Pü > Posmotisch, so treibt man die Lösungsmittelmoleküle entgegen ihrer natürlichen Diffusionsrichtung durch die Membran hindurch in die Flüssigkeit mit der niedrigeren Konzentration. Als Resultat erhält man ein sogenanntes Permeat mit einer sehr niedrigen Konzentration und ein Konzentrat mit einer entsprechend hohen Konzentration an gelösten sowie ungelösten Teilchen. Aus dem Prinzip der Osmose wird das Prinzip der umgekehrten Osmose. Die entsprechende Anlagentechnik wird als UO-Anlage (Umkehr-Osmose-Anlage) oder als RO-Anlage (engl. reverse osmosis) bezeichnet.